Aus aktuellem Anlass ein Hinweis an alle Empfänger unseres Newsletters, die sich entweder mit einer T-Online Emailadresse angemeldet haben oder die Mails an Ihr T-Onlinekonto weiterleiten:
Der schon vielfach als fehlerhaft bezeichnete Spam- und Virenfilter von T-Online blockiert unsere Virennewsletter, da der Provider sie für Spam hält.
Dafür reicht es scheinbar aus, dass der Newsletter mehrere Internetadressen (URLs) enthält. Nämlich folgende:
- Nach dem Auszug aus der Virenanalyse einen Link zum entsprechenden Artikel bei Virenkiller.de, um alles zu lesen.
- Einen Abmeldelink, mit dem ich den gesetzlichen Regeln für anständige OptIn-Newsletter erfülle
- Einen Link zu Virennewsletter.de – dem Absender meines Newsletters
- Einen Link zu dieser Seite, virenkiller.de
Nun, der Newsletter enthält nicht einmal eine Zeile Werbung. Ich verkaufe niuchts. Der Newsletter ist kostenlos.
Aber der Spamfilter der Telekom betrachtet ihn halst als Spam.
Was bedeutet das für die Newsletterempfänger?
Ganz einfach: Ich bekomme die versendeten Newsletter von der Telekom zurückgeschickt, mit dem Vermerk, es handele sich um Spam. Sie können also meine Virenwarnungen nicht bekommen, weil die Telekom sie ihnen vorenthält!
HINWEIS:
Bitte melden Sie sich mit einer “guten” Emailadresse an, wenn sie weiter auf der sicheren Seite sein wollen.
Ich rate etwa zu Google-Mail (http://mail.google.com)
Außerdem solle ich doch bitte die Emailadresse FPR@RX.T-ONLINE.DE anschreiben, um mich zu melden, wenn ich das für eine Falscheinstufung halte.
Das tat ich natürlich und bekam eine Antwort von einer Frau Christine Reimer, aus der Abteilung “Products & Innovation” (abuse@t-online.de) der Telekom.
Vermutlich hält sie den Spamfilter für Innovativ. Auf jeden Fall scheint ihr das technische Verständnis komplett abzugehen. Den sie schrieb mir in einer kurzen Nachricht:
…
wir können anhand der übermittelten Informationen keine
Fehlklassifizierung feststellen. Auch weitergeleiteter Spam bleibt Spam
und werden somit von unseren Mailservern abgewiesen.
Übersetzt werden kann das vermutlich mit
Ich habe keine Ahnung wovon Sie reden. Aber bevor ich riskiere mich beim Chef lächerlich zu machen oder einen Techniker zu fragen, würge ich die Diskussion einfach ab.
Der glückliche Zufall will es, dass ich bei der entsprechenden Abuse-Abteilung der Telekom jemanden seit Jahren kenne, den ich als überaus kompetenten Kenner der Technik schon ebensolange schätze.
Den rief ich also an…
Auch er bat nochmal um die Zusendung der entsprechenden Meldungen des Spamfilters…
Ich sandte ihm die Meldungen zu… und sie kamen als Spam markiert zurück :-))) Soweit zu dem Mist, den die Telekom als Spamfilterlösung verkaufen will.
Ob das Problem gelöst werden kann, ist momentan dahingestellt. Ich werde versuchen, allen T-Online-Kunden einfache Hinweise auf neue Artikel zu schicken. Bitte entschuldigen Sie also, wenn diese Mails keinerlei Internetadressen und nur die dringensten Fakten enthält.
Vielleicht senden Sie auch o.g. Frau Reimer eine Mail, in der sie Ihre bisherigen Erfahrungen mit meinem Newsletter schildern?!